Informationen zu Tracking-Technologien

Beim Besuch unserer Bildungsplattform setzen wir verschiedene technische Hilfsmittel ein, die Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder darauf zugreifen. Diese Technologien sind wichtig für den Betrieb unserer Lernumgebung und helfen uns dabei, Ihre Nutzererfahrung stetig zu verbessern. Wir legen großen Wert auf Transparenz – deshalb möchten wir Ihnen hier genau erklären, welche Methoden wir verwenden, warum das notwendig ist und wie Sie die Kontrolle über Ihre Daten behalten können.

Zweck unserer Tracking-Methoden

Die digitalen Werkzeuge, die wir auf unserer Plattform einsetzen, funktionieren durch das Ablegen kleiner Textdateien auf Ihrem Computer oder Mobilgerät. Manche dieser Dateien bleiben nur während Ihrer Sitzung aktiv und verschwinden, sobald Sie den Browser schließen. Andere bleiben länger gespeichert, damit wir Sie bei Ihrem nächsten Besuch wiedererkennen können. Die Speicherdauer variiert je nach Zweck – von wenigen Minuten bis zu mehreren Jahren, abhängig von der jeweiligen Funktion, die sie erfüllen sollen.

Unsere Bildungsplattform benötigt bestimmte technische Grundlagen, ohne die ein reibungsloser Betrieb schlicht unmöglich wäre. Wenn Sie sich beispielsweise in Ihr Lernkonto einloggen, müssen wir Sie während Ihrer gesamten Sitzung authentifiziert halten – sonst würden Sie auf jeder einzelnen Seite erneut Ihre Zugangsdaten eingeben müssen. Das wäre nicht nur nervig, sondern würde auch bedeuten, dass Ihr Fortschritt in einem Kurs nicht gespeichert werden könnte. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten an einer interaktiven Übung und müssen mittendrin die Seite neu laden – ohne diese Basistechnologie wäre Ihr bisheriger Fortschritt verloren.

Zur Analyse Ihres Nutzungsverhaltens sammeln wir Daten über Ihre Interaktionen mit unseren Lerninhalten. Wir erfassen dabei Informationen wie: Welche Kurse werden am häufigsten aufgerufen? An welchen Stellen brechen Lernende eine Lektion ab? Wie lange beschäftigen sich Nutzer durchschnittlich mit bestimmten Modulen? Diese Erkenntnisse sind Gold wert für uns, denn sie zeigen uns, wo wir unsere Inhalte verbessern müssen. Wenn wir zum Beispiel feststellen, dass 70% der Teilnehmer ein bestimmtes Video nach drei Minuten abbrechen, wissen wir, dass wir den Inhalt überarbeiten sollten – vielleicht ist die Erklärung zu kompliziert oder das Tempo zu langsam.

Die funktionalen Elemente auf unserer Plattform merken sich Ihre persönlichen Vorlieben und Einstellungen. Haben Sie einmal die Schriftgröße angepasst, weil Ihnen der Standard zu klein ist? Oder bevorzugen Sie die Darstellung der Kursübersicht als Liste statt als Kacheln? Solche Präferenzen werden gespeichert, damit Sie nicht bei jedem Besuch alles neu konfigurieren müssen. Besonders wichtig wird das bei längeren Lernpfaden: Das System merkt sich, wo Sie aufgehört haben, welche Kapitel Sie bereits abgeschlossen haben und welche Aufgaben noch offen sind.

Für personalisierte Lernerlebnisse setzen wir Technologien ein, die Ihnen relevante Kurse und Materialien vorschlagen können. Angenommen, Sie haben mehrere Programmierkurse absolviert – dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie sich auch für fortgeschrittene Themen in diesem Bereich interessieren. Unser System kann Ihnen dann gezielt weiterführende Inhalte empfehlen, statt Sie mit Anfängerkursen zu überfluten. Diese Anpassungen basieren auf Ihrem bisherigen Lernverhalten, Ihren abgeschlossenen Modulen und den Bewertungen, die Sie für verschiedene Inhalte abgegeben haben.

Das gesamte technologische Ökosystem arbeitet zusammen, um ein kohärentes Lernerlebnis zu schaffen. Während die essentiellen Komponenten dafür sorgen, dass die Grundfunktionen laufen, sammeln Analyse-Tools im Hintergrund Daten über die Nutzung. Diese Informationen fließen wiederum in die personalisierten Empfehlungen ein, die Sie auf Ihrer Startseite sehen. Gleichzeitig speichern funktionale Elemente Ihre Einstellungen, sodass Sie jedes Mal genau dort weitermachen können, wo Sie aufgehört haben – mit den Darstellungsoptionen, die Sie bevorzugen, und den Inhalten, die für Ihren Lernpfad relevant sind.

Kontrollmöglichkeiten

Sie haben umfassende Rechte bezüglich der Datenverarbeitung auf unserer Plattform – und wir nehmen diese Rechte ernst. Die europäische Datenschutz-Grundverordnung gibt Ihnen die Kontrolle darüber, wie Ihre Informationen verwendet werden. Sie können jederzeit einsehen, welche Daten wir über Sie gespeichert haben, Korrekturen verlangen oder die Löschung beantragen. Bei der ersten Nutzung unserer Seite werden Sie um Ihre Einwilligung gebeten, und diese Entscheidung können Sie später revidieren.

In Google Chrome öffnen Sie das Menü über die drei Punkte oben rechts, wählen dann "Einstellungen" und navigieren zu "Datenschutz und Sicherheit" – dort finden Sie unter "Cookies und andere Websitedaten" detaillierte Verwaltungsoptionen. Mozilla Firefox bietet ähnliche Funktionen: Klicken Sie auf die drei Striche rechts oben, gehen Sie zu "Einstellungen", dann zu "Datenschutz & Sicherheit" und scrollen Sie zum Bereich "Cookies und Website-Daten". Bei Safari auf dem Mac finden Sie die Einstellungen im Safari-Menü unter "Einstellungen", dann im Tab "Datenschutz". Microsoft Edge-Nutzer klicken auf die drei Punkte, wählen "Einstellungen", dann "Datenschutz, Suche und Dienste" und können dort die Cookie-Behandlung konfigurieren.

Auf unserer Plattform selbst haben Sie ein zentrales Dashboard zur Verwaltung Ihrer Einwilligungen. Sie erreichen es über das Zahnrad-Symbol in der Fußzeile jeder Seite oder über einen direkten Link in Ihren Kontoeinstellungen. Dort sehen Sie verschiedene Kategorien von Technologien – von den unbedingt notwendigen bis zu den optionalen Analyse-Tools. Mit einfachen Schiebereglern können Sie für jede Kategorie separat entscheiden, ob Sie sie zulassen möchten. Änderungen werden sofort wirksam, und Sie können Ihre Entscheidung beliebig oft anpassen.

Wenn Sie die Speicherung von Tracking-Elementen komplett blockieren, wird unsere Plattform weiterhin funktionieren – allerdings mit Einschränkungen. Sie können sich einloggen und auf Ihre Kurse zugreifen, aber das System wird sich Ihre Spracheinstellung oder Darstellungspräferenzen nicht merken. Nach jeder Sitzung beginnen Sie quasi bei null. Die personalisierten Kursempfehlungen auf Ihrer Startseite werden generisch sein, basierend auf allgemeinen Beliebtheitswerten statt auf Ihrem individuellen Lernverhalten. Interaktive Übungen, die Ihren Fortschritt über mehrere Seiten hinweg speichern müssen, könnten nicht richtig funktionieren.

Es gibt externe Tools, die Ihnen zusätzliche Privatsphäre-Optionen bieten. Browser-Erweiterungen wie Privacy Badger oder uBlock Origin können Tracking-Versuche erkennen und blockieren. Die meisten modernen Browser haben mittlerweile auch eingebaute Tracking-Schutz-Funktionen – Firefox etwa blockiert standardmäßig viele bekannte Tracking-Dienste. Wenn Sie besonders hohe Anforderungen an Ihre Privatsphäre haben, könnten Sie auch spezialisierte Browser wie Brave oder den Tor Browser in Erwägung ziehen, die von Haus aus sehr restriktiv mit Tracking umgehen.

Die goldene Mitte zu finden zwischen maximaler Privatsphäre und optimaler Funktionalität ist nicht immer einfach. Für eine Bildungsplattform empfehlen wir, zumindest die funktionalen Technologien zuzulassen, die Ihren Lernfortschritt speichern – sonst verlieren Sie buchstäblich den Überblick über absolvierte Lektionen. Die Analyse-Tools hingegen sind optional: Sie verbessern zwar unser Angebot langfristig, sind aber nicht essentiell für Ihre persönliche Lernerfahrung. Personalisierte Empfehlungen können hilfreich sein, besonders wenn Sie noch nicht genau wissen, welchen Kurs Sie als nächstes belegen möchten – aber wenn Sie ohnehin einen klaren Lernplan haben, können Sie auch darauf verzichten.

Ergänzende Bestimmungen

Die Aufbewahrungsdauer der gesammelten Informationen richtet sich nach deren Zweck und gesetzlichen Vorgaben. Daten, die für den aktiven Betrieb Ihres Kontos notwendig sind – wie Ihr Lernfortschritt oder gebuchte Kurse – bleiben gespeichert, solange Sie die Plattform nutzen. Analyse-Daten werden in der Regel nach 26 Monaten anonymisiert oder gelöscht, es sei denn, gesetzliche Aufbewahrungspflichten greifen. Wenn Sie Ihr Konto löschen lassen, werden alle personenbezogenen Daten innerhalb von 30 Tagen vollständig entfernt, außer wir sind rechtlich zur längeren Aufbewahrung verpflichtet.

Zum Schutz Ihrer Informationen haben wir mehrschichtige Sicherheitsmaßnahmen implementiert. Alle Datenübertragungen zwischen Ihrem Gerät und unseren Servern erfolgen verschlüsselt über HTTPS-Protokolle. Die Server selbst stehen in gesicherten Rechenzentren mit Zugangskontrolle und Überwachung. Datenbanken werden regelmäßig gesichert und die Backups verschlüsselt gelagert. Unsere Mitarbeiter erhalten nur Zugriff auf die Daten, die sie für ihre jeweilige Arbeit tatsächlich benötigen – und auch nur nach entsprechender Schulung zum Datenschutz.

Wir praktizieren konsequente Datenminimierung: Wir erfassen nur die Informationen, die wir wirklich brauchen. Ihre IP-Adresse wird beispielsweise nur in gekürzter Form gespeichert, sodass keine Rückverfolgung zu Ihrem genauen Standort möglich ist. Bei Analyse-Daten interessiert uns das Gesamtbild – wie viele Nutzer ein bestimmtes Verhalten zeigen – nicht die detaillierte Verfolgung einzelner Personen. Wo immer möglich, arbeiten wir mit aggregierten und anonymisierten Datensätzen statt mit individuellen Profilen.

Unsere Praktiken entsprechen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die in der gesamten Europäischen Union gilt. Zusätzlich befolgen wir nationale Vorschriften wie das Bundesdatenschutzgesetz und das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz. Für Bildungseinrichtungen gelten teils besondere Anforderungen – etwa bezüglich des Schutzes von Minderjährigen oder der Verarbeitung von Leistungsdaten. Diese berücksichtigen wir in unserem Datenschutzkonzept und passen unsere Prozesse entsprechend an.

Automatisierte Entscheidungen, die rechtliche Wirkung für Sie entfalten oder Sie erheblich beeinträchtigen würden, treffen wir nicht. Kursempfehlungen basieren zwar auf algorithmischen Analysen Ihres Lernverhaltens, aber sie sind reine Vorschläge – Sie entscheiden selbst, welche Inhalte Sie nutzen möchten. Sollten wir künftig automatisierte Verfahren einsetzen, die stärker in Ihre Rechte eingreifen könnten, würden wir Sie vorher informieren und um Ihre ausdrückliche Einwilligung bitten. Sie hätten dann das Recht, eine menschliche Überprüfung der automatisierten Entscheidung zu verlangen.

Externe Dienstleister

Für bestimmte Funktionen arbeiten wir mit ausgewählten externen Anbietern zusammen. Das umfasst Analyse-Dienste, die uns helfen zu verstehen, wie unsere Plattform genutzt wird. Content Delivery Networks sorgen dafür, dass Videos und Grafiken schnell geladen werden, egal wo Sie sich befinden. Zahlungsdienstleister wickeln Transaktionen sicher ab, wenn Sie Kurse kaufen. Video-Hosting-Plattformen stellen die Infrastruktur für unsere Lernvideos bereit. Jeder dieser Partner erfüllt eine spezifische Aufgabe, die wir entweder technisch nicht selbst leisten können oder die von Spezialisten einfach besser erledigt wird.

Die Daten, die an diese Partner übermittelt werden, variieren je nach Dienst. Analyse-Tools erhalten typischerweise Informationen über Seitenaufrufe, Klickpfade und Verweildauer – allerdings in pseudonymisierter Form. Wenn Sie ein Video abspielen, erfährt der Hosting-Anbieter Ihre IP-Adresse (technisch unvermeidbar für die Auslieferung) sowie Informationen über Ihren Browser und Ihr Betriebssystem. Zahlungsdienstleister benötigen natürlich die Daten zur Abwicklung der Transaktion, einschließlich Rechnungsadresse und gewählter Zahlungsmethode. Wir geben dabei nur das Minimum weiter, das für die jeweilige Funktion absolut notwendig ist.

Die gesammelten Informationen nutzen unsere Partner hauptsächlich zur Bereitstellung ihrer Dienste. Der Video-Hoster speichert beispielsweise, welche Auflösung Ihre Verbindung optimal unterstützt, um beim nächsten Mal direkt die passende Qualität auszuliefern. Analyse-Dienste erstellen aggregierte Berichte über Nutzungsmuster, die uns bei der Optimierung helfen. Manche Partner verwenden die Daten auch für eigene Zwecke – etwa zur Verbesserung ihrer Algorithmen oder für Sicherheitsanalysen. In unseren Verträgen ist jedoch klar geregelt, dass Ihre Daten nicht für Werbezwecke außerhalb unserer Plattform verwendet werden dürfen.

Sie können die Datenübermittlung an externe Dienste weitgehend kontrollieren. In Ihrem Consent-Dashboard finden Sie für jeden Partner-Typ separate Einstellungen. Wenn Sie beispielsweise Analyse-Dienste blockieren, werden die entsprechenden Tools nicht geladen und keine Daten übermittelt. Bei eingebetteten Videos können Sie in Ihren Konto-Einstellungen wählen, ob diese direkt angezeigt oder erst nach Ihrer Zustimmung geladen werden sollen. Für Zahlungsdienste gibt es naturgemäß weniger Spielraum – wenn Sie einen Kauf tätigen möchten, ist die Übermittlung bestimmter Daten an den Payment-Provider unvermeidlich.

Zum Schutz Ihrer Daten bei der Weitergabe haben wir strenge vertragliche Regelungen getroffen. Alle Partner müssen Standardvertragsklauseln akzeptieren, die dem Schutzniveau der DSGVO entsprechen – selbst wenn sie außerhalb der EU ansässig sind. Technisch setzen wir auf verschlüsselte Datenübertragung und minimieren die übermittelten Informationen auf das Notwendige. Wir prüfen regelmäßig, ob die Partner ihre Verpflichtungen einhalten und ob es datenschutzfreundlichere Alternativen gibt. Partner, die unseren Anforderungen nicht gerecht werden, ersetzen wir durch andere Anbieter oder entwickeln eigene Lösungen.